Sonntag, 05 September, 2010
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Die Chronik des Steeldartens

Dart Infos - Steel Dart

 

Steel-Dart Chronik

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Das klassische "Steel - Darts" setzt im Gegensatz zum Automaten - Dart (auch: E-Dart) nicht auf "High - Tech". Bereits seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge der industriellen Revolution damit angefangen, mit Metallpfeilen auf Scheiben zu werfen.

Zunächst entwickelte sich daraus nur eine Art "Kneipensport". Mittlerweile erfreut sich diese Sportart jedoch einer großen Beliebtheit. Aus der englischen Heimat wanderte das Dartspiel in alle Länder des britischen Weltreichs. Mit der Gründung der National Darts Association im Jahre 1924 fand die Wende zum preisgelddotierten Massensport statt. Weltweit sind ca. 3,5 Millionen Spieler/-innen in 48 nationalen Dart-Verbänden organisiert, die sich wiederum unter dem Dachverband der World Darts Federation vereinen.

Dank verbesserter Übertragungsmöglichkeiten entwickelte sich das "Steel - Dart" in den 70er Jahren in Großbritannien zum Massensport. Hierbei erreichten die Zuschauerquoten fast schon "Wimbledon-Werte", was unter anderem auf die Popularität von Spielern wie Dennis Priestley und John Lowe zurückzuführen war. Allein in England setzt die Branche immer noch pro Jahr rund 30 Mio. Pfund (ca. 90 Mio. DM) mit Dart - Produkten um, wovon über die Hälfte exportiert wird.

In der Bundesrepublik Deutschland werden unter dem DDV (Deutscher Dart Verband e.V.) sowie den nachgeordneten Landesorganisationen (hier: HDV; Hessischer Dartverband 1985 e.V.) eine Vielzahl großer Turniere und Einzelveranstaltungen gespielt. Die deutschen Spitzenspieler/-innen sind auch weltweit bei Großveranstaltungen vertreten und werden von Jahr zu Jahr besser.

Der Dartsport wurde mittlerweile endlich durch den Deutschen Sportbund (DSB) anerkannt. Der DDV ist bereits assoziiertes Mitglied im DSB. Jedoch sind die Bundesländer nicht an diese Entscheidung gebunden. In Hessen ist für eine formelle Anerkennung durch den LSB-H erforderlich, dass mindestens 2.000 Spieler/-innen in mindestens 7 gemeinnützigen Vereinen dem Hessischen Dartsportverband angeschlossen sind. Wie bereits in der Kurzchronik des RDV Frankfurt am Main e.V. erwähnt, gibt es in unserem Bundesland jedoch eine Vielzahl von freien Spielgemeinschaften, die zwar dem HDV angehören und am Ligabetrieb teilnehmen, aber eben nicht den Status der Gemeinnützigkeit haben.

Leider glauben jedoch immer noch zu viele Dartinteressenten, dass es praktischer ist, alle Ergebnisse von einem Automaten berechnen zu lassen. Sie finden es wahrscheinlich auch toll, diesen ständig mit Münzen zu füttern. Je besser sie werden, desto schneller müssen die nächsten Euros hinein wandern.

Leute, mal ehrlich:
Nehmt statt der leichten Soft-Tip-Darts doch mal einen Satz anständiger Steeldarts in die Hand und spielt so lange Ihr wollt (oder könnt) ohne auch nur einen einzigen Cent dafür auszugeben !

Und wenn Ihr darüber hinaus auch noch sportlich interessiert seid und Spaß an der Herausforderung eines Ligaspiels findet, dann schließt Euch doch lieber einem eingetragenen Dartsportverein an. Dann könnt Ihr mit Gleichgesinnten ohne große Geldausgaben (außer dem Mitgliedsbeitrag) einen tollen Sport betreiben, der leider immer noch von vielen belächelt wird, aber immerhin von vielen als eine Art "Kult" - Sport angesehen wird..

In diesem Sinne,
good Darts

 

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